Experten: Äußerst geringe Gefahr für Verbraucher Mehrere asiatische Staaten haben inzwischen Ausbrüche der Vogelgrippe, die ebenfalls als Geflügelpest bezeichnet wird, bestätigt. Darunter auch Thailand, woher die Europäische Union (EU) normalerweise große Mengen Geflügelfleisch einführt.
Mit einem Importstopp für Geflügelprodukte und lebende Vögel aus den von der Geflügelpest betroffenen Ländern will sich die EU vor der Einschleppung des Geflügelpest-Virus schützen. Dieses ist für Vögel sehr ansteckend und führt beispielsweise bei Hühnern in fast 100% der Fälle zum Tod.
Das Einfuhrverbot gilt auch für Privatpersonen: Sie dürfen keine Geflügelprodukte, Eier sowie unbehandelte Jagdtrophäen und Vogelfedern aus den jeweiligen Ländern mitbringen.
Aus Vietnam und Thailand wurden vereinzelte Todesfälle bei Menschen durch die Vogelgrippe gemeldet. Die Personen haben sich durch direkten Kontakt mit lebendem, kranken Geflügel angesteckt. Kranke Tiere scheiden die Erreger in großen Konzentrationen mit allen Körperausscheidungen, insbesondere mit dem Kot, aus.
Asienreisenden wird daher zu ihrer eigenen Sicherheit empfohlen, Kontakt zu lebendem Geflügel zu vermeiden, beispielsweise auch den Besuch von Vogel- oder Geflügelmärkten.
(Weitere Hinweise für Reisende sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.)
Die Gefahr, sich durch Geflügelprodukte – wie Geflügelfleisch und Eier – zu infizieren, wird von Experten hingegen als äußerst gering eingeschätzt. Selbst wenn Erreger in den Produkten enthalten sein sollten, so würden diese durch die üblichen Zubereitungsmethoden (Eier und Geflügelfleisch sollten ohnehin nur gut durchgegart verzehrt werden) unschädlich gemacht.
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Tipp für alle, die sich ausführlicher zum Thema Geflügelpest / Vogelgrippe informieren möchten:
Eine gute Informations- und link-Sammlung bietet beispielsweise das Robert Koch-Institut an.
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