 Für Bio-Geflügel gelten besonders hohe Anforderungen:
Neben der extensiven Fütterung und Haltung – obligatorisch mit Auslauf – muss das Futter überwiegend ökologisch erzeugt sein; ein vorbeugender Arzneimitteleinsatz ist verboten.
Ist auf der Verpackung weder der Hinweis auf Bio bzw. Öko noch auf eine der vier gesetzlich definierten Haltungsformen angegeben, muss man davon ausgehen, dass das Geflügelfleisch aus intensiver Tierhaltung stammt.
 Wie erkenne ich Bio-Geflügel?
1. Siegel
»Bio«, »Öko«, »aus biologischer / ökologischer / organischer / biologisch-dynamischer Erzeugung« sind gesetzlich geschützte Begriffe. Sie stehen für eine extensive Produktionsweise mit den Schwerpunkten Tier- und Umweltschutz. Mindestanforderungen sind durch die EG Öko-Verordnung vorgegeben.
Bio-Geflügel erkennen Sie am Bio-Siegel oder an den Siegeln der Anbau-Verbände, z. B. Naturland, Bioland, demeter.
2. Kontrolle
Bei allen Öko-Lebensmitteln findet man auf der Verpackung die Codenummer der verantwortlichen Kontrollbetriebe, die die Betriebe mindestens einmal jährlich kontrollieren.
Beispiel für die Kontrollnummer eines deutschen Produkts:
Weitere Infos: www.allesoeko.net
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